Agilitygeräte

Hier haben wir die wichtigsten Agilitygeräte aufgelistet:

Hürden
Sprung über eine Hürde mit Stangen. Die Hürden bestehen aus den Seitenteilen und der Stange. Die Stange darf nur lose aufliegen, sie muss bei Berührung herunterfallen. In jedem Fall schließt die Hürde oben mit einer Abwurfstange ab.
Hürden sind die häufigsten Hindernisse im Agilityparcours. Die je nach Größenklasse unterschiedlich hoch liegenden Stangen müssen vom Hund übersprungen werden. Ein Abwurf ist ein Fehler, der mit Fehlerpunkten gewertet wird, der Sprung wird nicht wiederholt.>Im Reglement sind 3 Höhen vorgesehen:
L: 55–65cm
M: 35–45cm
S: 25–35cm
Die Breite zwischen den Pfosten muss mindestens 120 cm betragen.
 
Reifen
Der Reifen muss durchsprungen werden, ein Springen neben den Reifen, aber innerhalb des Rahmens gilt als Verweigerung, das Hindernis muss wiederholt werden. Im Gegensatz zu den Hürden gilt eine Berührung des Reifens im Sprung nicht als Fehler. Auslassen oder Durchspringen zum falschen Zeitpunkt führen zur Disqualifikation.<
Der Reifen muss zum Schutz vor Verletzungen zumindest im unteren Teil verschlossen sein. Er wird durch Ketten oder ähnliche Vorrichtungen höhenverstellbar aufgehängt; feste, starre Aufhängungen sind nicht erlaubt. Um die Standsicherheit zu gewährleisten, müssen die Bodenstreben etwa eine Länge von 2 m haben (die 1,5-fache Länge des Maßes vom Boden zur Reifenoberkante).
Durchmesser des Reifens: 45 bis 60 cm.
Abstand Boden - Reifenmittelpunkt:
L: 80 cm,
S und M: 55 cm.


Weitsprung
Der Weitsprung besteht aus zwei bis fünf Elementen, die in aufsteigender Folge in gleichem Abstand unbefestigt aufgestellt werden. Zur Begrenzung werden an allen vier Ecken dieses Hindernisses Pfosten von 1,2 m Höhe aufgestellt. Das niedrigste Element von 15 cm steht vorne, das höchste hinten. Der Weitsprung muss innerhalb der Begrenzungsstangen bewältigt werden. Ein Umwerfen eines Elements ist ein Fehler, das Hindernis muss nicht wiederholt werden. Auslassen oder Überspringen in der falschen Richtung oder zum falschen Zeitpunkt führt zur Disqualifikation. Höhe der Elemente: 15 cm bis 28 cm mit entsprechenden Zwischengrößen.
Breite mindestens 1,20 m
Tiefe 15 cm, leicht abgeschrägt.

Länge des Gesamthindernisses:
L: 1,2 bis 1,5 m (4 bis 5 Elemente)
M: 70 bis 90 cm (3 bis 4 Elemente)
S: 40 bis 50 cm (2 Elemente)


Slalom
Der Slalomparcours besteht aus 8, 10 oder 12 Stangen, die 3 bis 5 cm dick sind. Die Länge der Stangen beträgt 1,0 bis 1,20 m, die lichte Weite zwischen den Stangen beträgt 60 cm.
Der Hund muss rechts von der ersten Stange das Hindernis betreten. Falsches Einlaufen ist eine Verweigerung, das Verlassen an einer falschen Stelle sowie das Auslassen einer Stange sind Fehler. Das Hindernis muss entweder ab der Fehlerstelle oder von Anfang an wiederholt werden, andernfalls kommt es zur Disqualifikation. Bewertung von Kontaktzonen
An Beginn und Ende des Hindernisses muss der Hund mindestens mit einer Pfote die jeweilige Kontaktzone berühren, andernfalls wird das Hindernis als Fehler bewertet. Auslassen des Hindernisses oder Überlaufen in der falschen Richtung oder zum falschen Zeitpunkt führen zur Disqualifikation.


Laufsteg/Passerelle
Der Laufsteg besteht aus drei Elementen: den zwei Rampen und dem Mittelteil. Eine Rampe beinhaltet die aufsteigende Kontaktzone, die andere die absteigende. Die Rampen sind mit 20 mm breiten, 5 mm bis 10 mm hohen abgerundeten Leisten versehen, die im Abstand von 25 cm befestigt sind, um den Aufstieg zu erleichtern. Der jeweils untere Teil der Rampen ist auf 90 cm andersfarbig markiert, um die Kontaktzone anzuzeigen. Die Kontaktzonenfläche muss 10 cm über die entsprechende Leiste hinausgehen. Der gesamte Laufsteg muss einen rutschhemmenden Belag aufweisen. Höhe 120 bis 135 cm
Breite der Lauffläche 30 cm
Länge der Elemente: 3,60 m bis 4,20 m


Wippe
In Ruhestellung muss die Wippe auf der Seite am Boden sein, von der der Hund kommt. Die Balance wird folgendermaßen eingestellt: Auf das hohe Ende der Wippe wird ein 1 kg schweres Gewicht gelegt. Diese Seite muss nun innerhalb von 3 bis 4 Sekunden zum Boden kippen und bei Entlastung wieder zurückschwingen. Die Kippeigenschaften können durch Ausgleichsgewichte eingestellt werden. Breite: 30 cm,
Länge 3,65 bis 4,25 m, mit rutschhemmendem Belag. Kontaktzonen wie beim Laufsteg jeweils 90 cm, keine Leisten.
Höhe 1/6 der Wippenlänge.


Schrägwand
Die Schrägwand (auch A-Wand genannt) besteht aus zwei schiefen Ebenen, die die Form eines „A“ bilden. So entstehen ein Aufgang und ein Abgang, die jeweils eine Kontaktzone im unteren Teil beinhalten. Die Kontaktzonen sind 106 cm lang. Die Verlattung und der rutschhemmende Belag entsprechen dem Laufsteg
Breite mindestens 90 cm, bei konischem Verlauf dürfen unten 115 cm erreicht werden.
Höhe für alle Größenklassen: 1,70 m (Senioren und A0 Höhe 1,50 m)

Tunnel
Der Tunnel soll bei Benutzung am Boden fixierbar sein und muss in der vorgegebenen Richtung durchlaufen werden. Wer den falschen Eingang wählt, wird disqualifiziert. Auslassen oder Durchlaufen zu einem falschen Zeitpunkt führt ebenfalls zur Disqualifikation. Der Hundeführer muss hier besonders aufpassen, da der Tunnel anscheinend auf viele Hunde eine besondere Anziehungskraft ausübt. Durchmesser 60 cm
Länge 3 bis 6 m

Stofftunnel/Sacktunnel
Dieses Hindernis, das auch als Sacktunnel bezeichnet wird, ist zweiteilig. Es besteht aus einem festen Teil als Eingang und dem flexiblen Stoffteil. Der Eingang ist umgekehrt U-förmig aus festem, verwindungssteifem Material, daran schließt sich der flexible Teil an. Das Material sollte weich und so beschaffen sein, dass auch kleine Hunde sich nicht darin verheddern. Beim Sacktunnel ist darauf zu achten, dass der Hund sich nicht im Stoffsack verfängt. Die Parcourshelfer müssen hier besonders aufpassen, dass der Wind den Sack nicht verdreht und nach jedem Durchlauf der Sack neu ausgelegt wird.
Höhe 60 cm
Öffnung unten 60 bis 65:cm
Länge (fester Teil) 90 cm
Länge (flexibler Teil) 2,5 bis 3,5 m